Digitaler Wandel und Kommunikation - mit Menschen, für Menschen
Christian Müller: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Sozialgespräch Podcast.
Christian Müller: Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht es um Demokratie oder genauer
Christian Müller: gesagt um eine Kampagne,
Christian Müller: die den Wert der Demokratie wieder deutlich machen möchte und daran erinnert,
Christian Müller: dass Demokratie, auch wenn es sich heute vielleicht für uns so anfühlen mag,
Christian Müller: absolut nicht selbstverständlich ist.
Christian Müller: Die Kampagne steht unter dem Titel "Mensch NRW! Lebe Freiheit"
Christian Müller: NRW könnt ihr gegen alle anderen Begriffe, Mensch Organisation hier einfügen,
Christian Müller: Mensch Soziale Arbeit zum Beispiel oder sowas austauschen.
Christian Müller: Also das kann jeder mitmachen. Und diese Kampagne stammt von dem Bistum Münster
Christian Müller: und der Caritas im Bistum Münster.
Christian Müller: Nur der Transparenz halber, ich arbeite aktuell bei der Caritas im Erzbistum
Christian Müller: Paderborn, also auch Caritasverband, auch Dözesan-Caritasverband,
Christian Müller: aber ein anderer Verband.
Christian Müller: Heißt, heute spreche ich nicht mit meinem Arbeitgeber, nur um das nochmal transparent zu machen.
Christian Müller: Und nein, ich bin da jetzt auch nicht verpflichtet, die vorzustellen.
Christian Müller: Und ich tue das deshalb heute, weil die Kampagne aus meiner Sicht a thematisch
Christian Müller: unglaublich aktuell relevant und wichtig ist und b auch einfach wirklich schön und gut gemacht ist.
Christian Müller: Und ich finde gerade jetzt aktuell, wir haben das Ganze Anfang Februar 2025 aufgenommen,
Christian Müller: Ist die Erinnerung daran, dass Demokratie kein Selbstläufer ist,
Christian Müller: dass Demokratie Arbeit braucht und viel von dem, was für uns Freiheit,
Christian Müller: Rechte und Sicherheit ausmacht, eben sichert, extrem wichtig.
Christian Müller: Deswegen spreche ich heute mit Herrn Hopfensitz, er ist Direktor des Caritasverbandes,
Christian Müller: aus dem die Kampagne stammt.
Christian Müller: Und wir rufen unter anderem im Podcast auch zum Mitmachen auf.
Christian Müller: Das heißt, werft doch gerne mal einen Blick in die Shownotes und in den Blogartikel
Christian Müller: zum Podcast, denn dort findet ihr alle Links.
Christian Müller: Bei mir auf Instagram und Co. werdet ihr, wenn das hier online geht,
Christian Müller: auch einen Beitrag mit dem Design der Kampagne finden. So, genug der Vorrede.
Christian Müller: Hört rein. Ich finde die Kampagne und auch die Entstehungsgeschichte und die
Christian Müller: Leidenschaft, die ihr gleich für Demokratie hören werdet, sehr,
Christian Müller: sehr spannend und ansteckend.
Christian Müller: Und ich hoffe, euch geht es genauso. Viel Spaß.
Christian Müller: Sozialgespräch, der Podcast rund um Social Impact, digitalen Wandel und vor
Christian Müller: allem mit inspirierenden Menschen.
Music: Music
Christian Müller: Zu einer neuen Stagespräch-Podcast-Folge. Heute mit einem spannenden Gesprächspartner,
Christian Müller: einem, wie ich finde, sehr, sehr spannenden und, wenn ihr das hier hört,
Christian Müller: wahrscheinlich auch aktuellen Thema.
Christian Müller: Willkommen, Herr Hopfensitz.
Dominique Hopfenzitz: Ja, vielen herzlichen Dank, Herr Müller, für die Einladung für den heutigen Podcast.
Dominique Hopfenzitz: Ich bin tatsächlich zum allerersten Mal in einem Podcast drin und ich freue
Dominique Hopfenzitz: mich, dass wir so ein schönes Thema miteinander besprechen können.
Christian Müller: Das freut mich auch sehr, Herr Hopfensitz, für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer,
Christian Müller: die Sie nicht kennen. Stellen Sie sich bitte mal kurz vor, wer sind Sie, was machen Sie?
Dominique Hopfenzitz: Ich bin Dominik Hopfenzitz, ich bin 46 Jahre alt, gelernter Jurist und Rechtsanwalt,
Dominique Hopfenzitz: habe auch lange in einem Job gearbeitet, aber seit zweieinhalb Jahren bin ich
Dominique Hopfenzitz: wieder zurück bei meiner Caritas,
Dominique Hopfenzitz: dort als Vorstand im Dürr-Zuzan-Caritas-Verband für das Bistum Münster.
Dominique Hopfenzitz: Und wir sind ein Spitzenverband, haben 420 Mitglieder ungefähr mit 2.800 Diensten,
Dominique Hopfenzitz: 80.000 Hauptamtliche und 30.000 Ehrenamtliche, Kolleginnen und Kollegen da draußen.
Dominique Hopfenzitz: Und wir haben Anfang letzten Jahres gesagt, wir müssen gesellschaftspolitische
Dominique Hopfenzitz: Themen nochmal anders akzentuieren und bin auch zuständig in dem Zusammenhang
Dominique Hopfenzitz: für unsere Organisationseinheit Gesellschaft und Zusammenhalt.
Christian Müller: Wunderbar. Ja, ein gesellschaftlicher Zusammenhalt ist, glaube ich,
Christian Müller: ein sehr aktuelles Thema, würde ich mal sagen, für die Zuhörerinnen und Zuhörer.
Christian Müller: Wir nehmen auf am 5. Februar 2025.
Christian Müller: Das ist relativ kurz nach einer durchaus spannenden Woche im Bundestag. Ich nenne es mal so.
Christian Müller: Generell sind die Entwicklungen der letzten Zeit aber so, dass gesellschaftliche
Christian Müller: Zusammenhalt, glaube ich, immer wichtiger wird.
Christian Müller: Sie haben da nicht nur Angebote und Dienste, die sind wichtig.
Christian Müller: Sie haben auch, deswegen reden wir heute, eine neue Kommunikationskampagne am Start.
Christian Müller: Nehmen Sie uns einmal mit, wie heißt diese Kampagne und was ist so die Intention dahinter?
Dominique Hopfenzitz: Ja, wir haben zusammen mit dem
Dominique Hopfenzitz: Bistum Münster und dem BDKJ, also unserer katholischen Jugendorganisation,
Dominique Hopfenzitz: haben wir schon eigentlich Anfang letzten Jahres geplant, eine Demokratiekampagne
Dominique Hopfenzitz: zu machen, die heißt Mensch Münster Lebefreiheit oder Mensch Caritas Lebefreiheit.
Dominique Hopfenzitz: Das kann man entsprechend auswechseln.
Dominique Hopfenzitz: Man kann die Stadt auswechseln, man kann anderen Namen reinnehmen,
Dominique Hopfenzitz: man kann eine Organisation reinnehmen, auch Firmen.
Dominique Hopfenzitz: Da sind keine Grenzen gesetzt. Und ja, wir wollen damit einfach den Mehrwert
Dominique Hopfenzitz: unserer Demokratie, die wir manchmal ein bisschen außer Blick verlieren.
Dominique Hopfenzitz: Wollen
Dominique Hopfenzitz: wir einfach nochmal darstellen, weil wir natürlich auch sehen, es gibt Leute,
Dominique Hopfenzitz: die eher Richtung Verfassungsfeindlichkeit gehen oder auch in andere extreme
Dominique Hopfenzitz: Richtungen und wir möchten einfach nochmal den positiven Effekt von Demokratie
Dominique Hopfenzitz: und auch nach 75 Jahren Grundgesetz letztes Jahr nochmal in die Köpfe der Menschen
Dominique Hopfenzitz: oder in die Herzen der Menschen in dem Fall kriegen.
Christian Müller: So klingt ja auch der Titel der Kampagne. Neben diesem "Mensch,
Christian Müller: Münster! Lebe Freiheit" Untertitel geht ja weiter mit Für Freiheit,
Christian Müller: Vielfalt und Menschenwürde. Die Ausrichtung ist klar gesetzt.
Christian Müller: Was ich aber spannend finde, wenn man so liest, Lebefreiheit,
Christian Müller: könnte man ja auch auf andere Assoziationen erstmal kommen. Der Freiheitsbegriff
Christian Müller: wird da sehr unterschiedlich formuliert, interpretiert, ich formuliere es mal so.
Christian Müller: Was ist denn, oder wie ist denn diese Kampagne entstanden? Wie war denn die
Christian Müller: Genese, dass das jetzt in dieser Form so auch veröffentlicht worden ist und zustande gekommen ist?
Dominique Hopfenzitz: Ja, also erstmal muss man sagen, wir haben uns letztes Jahr zur Jahreswende
Dominique Hopfenzitz: mit vielen Kolleginnen und Kollegen,
Dominique Hopfenzitz: auch aus dem Bistum und dem BDKJ immer wieder auf den Demonstrationen gegen
Dominique Hopfenzitz: Extremismus getroffen.
Dominique Hopfenzitz: Wir sind da zusammen hinmarschiert, weil wir es extrem wichtig fanden,
Dominique Hopfenzitz: auch als Kirche und Caritas da ein starkes Zeichen zu setzen.
Dominique Hopfenzitz: Und ich habe auf diese Demonstration auch wieder immer, ich habe vier Kinder, welche mitgenommen.
Dominique Hopfenzitz: Wir waren hier bei mir im Ort auch samstags mit der kompletten Familie auf einer
Dominique Hopfenzitz: Anti-Rechts-Extremismus-Demonstration und ich habe gemerkt, meine vier Kinder,
Dominique Hopfenzitz: denen soll das wirklich auch passieren, was mir passiert ist,
Dominique Hopfenzitz: in der Demokratie aufzuwachsen und das zu genießen, was wir jeden Tag genießen an Freiheitsrechten.
Dominique Hopfenzitz: Und ich bin dann auf das Bistum zu. Da
Dominique Hopfenzitz: war eine sehr große Offenheit da, ja, wir machen was, wir haben den BDKJ
Dominique Hopfenzitz: noch mit reingenommen und hatten uns zu einem Workshop-Tag getroffen und haben
Dominique Hopfenzitz: überlegt, was machen wir denn?
Dominique Hopfenzitz: Wir wollen ja das Positive an Demokratie raussenden und waren uns da ganz schnell,
Dominique Hopfenzitz: ganz nahe, dass wir sagen, wir müssen den Menschen nochmal zeigen,
Dominique Hopfenzitz: was ist eigentlich der tagtägliche positive Effekt von unserer Demokratie.
Dominique Hopfenzitz: Und das fängt an, wenn ich das Handy anschalte, dass ich da meine Meinung äußern
Dominique Hopfenzitz: kann irgendwie.
Dominique Hopfenzitz: Das fängt aber auch schon an, wenn ich den Kleiderschrank aufmache
Dominique Hopfenzitz: und überlege, welche Klamotten ziehe ich mir raus, weil wir nämlich keine Einheitsklamotten
Dominique Hopfenzitz: bei uns in Deutschland haben.
Dominique Hopfenzitz: Und so ist das peu à peu nach vorne gegangen.
Dominique Hopfenzitz: Und wir haben dann letztes Jahr, als dann die Bundestagswahl vorgezogen wurde,
Dominique Hopfenzitz: haben wir ein bisschen mehr Gas gegeben.
Dominique Hopfenzitz: Da bin ich auch wirklich super dankbar für die Kolleginnen und Kollegen,
Dominique Hopfenzitz: was wir da alles rausgestemmt haben, um dann am 15.
Dominique Hopfenzitz: Januar gemeinsam mit dem Bischof die Kampagne zu eröffnen.
Christian Müller: Ja, also man sieht es ja auch am Symbol der Kampagne, sage ich mal,
Christian Müller: ein vielfarbiges Herz mit dem Schriftzug praktisch drin.
Christian Müller: Das macht ja auch so deutlich, dass es sehr, wie soll ich sagen,
Christian Müller: für positive Werte steht und nicht gegen Dinge praktisch von der Ausrichtung her.
Christian Müller: Jetzt ist es natürlich eine Kampagne von der Caritas zusammen mit dem Bistum und dem BDKJ.
Christian Müller: Das Ganze klingt nicht nur, es ist auch sehr kirchlich und katholisch angehaucht.
Christian Müller: Wir haben im Vorgespräch aber gerade darüber gesprochen, ich sehe es auch online,
Christian Müller: So langsam sehe ich das auch bei nicht konfessionellen, trägen Organisationen aufploppen.
Christian Müller: Wie ist denn, 15.01. heißt, wir haben so zwei Wochen Laufzeitbestand jetzt.
Christian Müller: Wie ist denn so die erste Resonanz der Kampagne?
Dominique Hopfenzitz: Super.
Dominique Hopfenzitz: Also meine Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit und auch die
Dominique Hopfenzitz: Kolleginnen und Kollegen vom Bistum und BDKJ aus der Öffentlichkeitsarbeit bremsen
Dominique Hopfenzitz: schon ein bisschen oder sagen dann, wir sind tatsächlich,
Dominique Hopfenzitz: also wir haben sehr viele Anfragen. Darüber freuen wir uns super.
Dominique Hopfenzitz: Und wie gesagt, es kommen mittlerweile auch Anfragen, nicht nur aus dem kirchlichen
Dominique Hopfenzitz: und karitativen Kontext.
Dominique Hopfenzitz: Das ist natürlich wichtig, dass wir da ins Ausrollen kommen.
Dominique Hopfenzitz: Und da wollen wir auch präsent sein in der Fläche.
Dominique Hopfenzitz: Und da sind wir einfach mit
Dominique Hopfenzitz: den vielen Kirchengemeinden und karitativen Playern in der ganzen Fläche. Das ist super.
Dominique Hopfenzitz: Und peu a peu kriegen wir natürlich jetzt nicht nur Anfragen,
Dominique Hopfenzitz: sondern es wird auch sichtbar, dass Wirtschaftsprüfungsgesellschaften,
Dominique Hopfenzitz: Versicherungen, Banken und so weiter mitmachen.
Dominique Hopfenzitz: Wir haben schon eine breite Unterstützerzahl.
Dominique Hopfenzitz: Wir werden jetzt Ende Februar
Dominique Hopfenzitz: nochmal mit der Caritas in NRW, also mit den anderen Diözesan-Caritasverbänden,
Dominique Hopfenzitz: auch gemeinsam nochmal aufsetzen.
Dominique Hopfenzitz: Wir werden mit anderen Playern aus der Caritas, als zum Beispiel dem Diözesan-Caritasverband
Dominique Hopfenzitz: Osnabrück und das Erzbistum Freiburg und andere sind schon unterwegs.
Dominique Hopfenzitz: Also wir sehen, es verbreitet sich und wir sind dankbar und sehr glücklich darüber,
Dominique Hopfenzitz: wenn mehr Unterstützer dazukommen und wir natürlich was größer machen zu den
Dominique Hopfenzitz: natürlich auch bestehenden anderen Kampagnen.
Christian Müller: Das heißt, sie steht tatsächlich allen offen, unabhängig jetzt von der Genese
Christian Müller: im katholischen Kontext, Es können wirklich sich alle beteiligen.
Christian Müller: Das Material steht ja auch online frei verfügbar für alle, die sich beteiligen wollen.
Christian Müller: Es kommt jetzt zu einer meiner Lieblingsfragen. Die Kampagne ist ja langfristiger
Christian Müller: angelegt, als es nur bis zur Bundestagswahl ist. Das soll ja darüber hinaus laufen.
Christian Müller: Wenn wir es mal vorspulen und mal Richtung Juli gucken gedanklich und annehmen,
Christian Müller: die Kampagne wäre so sechs Monate sehr aktiv gelaufen.
Christian Müller: Was wäre denn Ihr Wunsch, was Sie bewirkt hat bis dahin? Was hat sich getan
Christian Müller: durch die Kampagne innerhalb der ersten sechs Monate Laufzeit?
Dominique Hopfenzitz: Ja, also zum einen muss man wirklich sagen, die Kampagne ist für alle offen,
Dominique Hopfenzitz: für natürliche Personen, für Organisationen, für Behörden.
Dominique Hopfenzitz: Außer wir haben gesagt, wir wollen natürlich nicht, dass die politisch instrumentalisiert wird.
Dominique Hopfenzitz: Aber wir wollen auch, dass die Kampagne so offen ist, dass man nicht unbedingt
Dominique Hopfenzitz: jetzt sagen muss, auch mit Kirche und Caritas, da habe ich ja nichts zu tun.
Dominique Hopfenzitz: Also setze ich mich da nicht drauf, sondern wir haben von Anfang an gesagt,
Dominique Hopfenzitz: keine Eitelkeiten, keine Befindlichkeiten, dass da am Schluss ein Stempel Kirche
Dominique Hopfenzitz: und Caritas draufsteht, sondern es ist wirklich so gestaltet,
Dominique Hopfenzitz: dass man dieses Key Visual und die ganzen Unterlagen, die es dazu auch umsonst zum Download gibt,
Dominique Hopfenzitz: dass man die so verändern kann für seine Organisationseinheit,
Dominique Hopfenzitz: für sein Anliegen, für seine Message verwenden kann.
Christian Müller: Und das Wichtige natürlich ist ja auch,
Christian Müller: wenn man, bevor man auf den Juli guckt, zu sagen, was machen wir denn jetzt?
Christian Müller: Also das Bistum Münster startet jetzt in den nächsten zwei Wochen einen Schulwettbewerb
Christian Müller: für die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen.
Christian Müller: Und wir werden in den nächsten Wochen einen Wettbewerb für unsere Auszubildenden
Christian Müller: in der Caritas und den karitativen Einrichtungen ausrollen.
Christian Müller: Und das Ziel ist, dass mit kleinen Social-Media-Reels dargestellt wird,
Christian Müller: was bedeutet Demokratie denn für mich?
Christian Müller: Was wäre, wenn Demokratie wegfallen würde?
Christian Müller: Solche Ansätze wollen wir entsprechend durch einen Wettbewerb,
Christian Müller: Social-Media-Wettbewerb ausrollen.
Christian Müller: Und jetzt kommt man in die nicht nur kurzfristigen Effekt, den haben wir natürlich
Christian Müller: schauen wollen, ob wir zum Bundestagswahl auf jeden Fall Leute zum Wählen kriegen,
Christian Müller: zum demokratisch Wählen kriegen,
Christian Müller: sondern wir wollen natürlich auch einen etwas mittelfristigen Effekt haben.
Christian Müller: Und wenn wir dann auf den Juli gucken und wir wissen alle, dass die Social Media
Christian Müller: sehr stark von Algorithmen beeinflusst ist und vor allem von Algorithmen,
Christian Müller: die schon sehr lange gesetzt werden.
Dominique Hopfenzitz: Dann wollen wir natürlich mit vielen demokratischen Stimmen das Netz mit Demokratie fluten.
Dominique Hopfenzitz: Das ist so ein bisschen der mittelfristige Ansatz und da hoffen wir natürlich
Dominique Hopfenzitz: auch, dass viele andere auch noch aufsetzen,
Dominique Hopfenzitz: dass auch eigene Organisationen wie ein Sportbund oder die Feuerwehr oder wer
Dominique Hopfenzitz: auch immer eigene Wettbewerbe machen für ihre Leute und auch so wir viel Demokratie in das Netz kriegen.
Dominique Hopfenzitz: Weil ich glaube, das ist wichtig, dass wir den Strömungen, die sich da im Netz
Dominique Hopfenzitz: befinden, dass wir da entgegnen.
Dominique Hopfenzitz: Und wenn man auf einen langfristigen Blick guckt, dann hoffe ich,
Dominique Hopfenzitz: dass das ganze Thema Demokratie, Mehrwert der Demokratie und die ganzen Facetten,
Dominique Hopfenzitz: die da drin sind, Rechtsstaat, Sozialstaat, Vielfalt und so weiter.
Dominique Hopfenzitz: Dass sich das auch noch mal in Bildungsangeboten niederschlägt oder vielleicht
Dominique Hopfenzitz: sogar tatsächlich in den Schulen zukünftig noch mal ein bisschen intensiver gehandhabt wird.
Dominique Hopfenzitz: Weil ich habe den Eindruck, und da bin ich nicht alleine, dass wir sehr,
Dominique Hopfenzitz: wir gehen an das Thema Demokratie immer ran, als ob es selbstverständlich wäre,
Dominique Hopfenzitz: dass wir alles das am Tagesablauf haben, was wir an Demokratie genutzt haben.
Dominique Hopfenzitz: Es ist für uns selbstverständlich, zu einer Demonstration hinzugehen und wir
Dominique Hopfenzitz: müssen immer uns vor Augen führen, das ist nicht selbstverständlich.
Dominique Hopfenzitz: Nur 7,5 Prozent der Weltbevölkerung lebt in so einer vollständigen Demokratie
Dominique Hopfenzitz: und wir müssen das letztendlich gesehen wieder wertschätzen.
Dominique Hopfenzitz: Wir brauchen eine Wertschätzung für Demokratie und die kriegen wir nur langfristig wieder Überbildung.
Christian Müller: Ja, das definitiv. Und generell, Sie hatten es vor kurz erwähnt,
Christian Müller: wir hatten letztes Jahr 75 Jahre Grundgesetz.
Christian Müller: So lange ist es in Deutschland auch nicht her, dass Demokratie für uns in großen
Christian Müller: Anschlusszeichen selbstverständlich ist.
Christian Müller: Wir haben das bloß die ersten Generationen, die halt so oft gewachsen sind und
Christian Müller: für die es immer schon da war.
Christian Müller: Die Erinnerung, dass wir das auch erarbeitend erhalten müssen,
Christian Müller: ist, glaube ich, nicht verkehrt in der aktuellen Zeit auf jeden Fall.
Dominique Hopfenzitz: Ja, und deswegen, wenn ich da gerade reinpreschen darf, also wir haben ja eigentlich
Dominique Hopfenzitz: gesagt, Demokratie auf unserer Homepage, die Message Demokratie ist kein Geschenk,
Dominique Hopfenzitz: ja, es ist einfach mit täglicher Anstrengung und Arbeit zu tun und ich muss
Dominique Hopfenzitz: mich mit anderen Menschen, die vielleicht auch eine andere Einstellung zu oder
Dominique Hopfenzitz: eine andere Argumentationsweise haben, muss ich mich finden.
Dominique Hopfenzitz: Es ist Privileg und Pflicht zugleich, da muss ich dran arbeiten und ich bin
Dominique Hopfenzitz: jetzt kein Philosoph, aber ich sage immer, doch, Demokratie ist ein Geschenk
Dominique Hopfenzitz: von unseren Vorfahren, von unserer Vorgeneration, aber sie ist nicht geschenkt.
Christian Müller: Ja, wir haben grundsätzlich eine sehr gute, also wir meine jetzt die Generationen,
Christian Müller: die nach dem Grundgesetz kamen, haben eine sehr gute Startposition,
Christian Müller: sage ich mal, ererbt oder vorgefunden, in Anführungszeichen.
Christian Müller: Die wird sich aber nicht von selbst erhalten, wenn wir dafür nichts tun.
Christian Müller: Die Kampagne, so verstehe ich es, ist also ein weiteres Werkzeug,
Christian Müller: ein weiterer Impuls, um das zu stärken
Christian Müller: und auch sichtbarer und hörbarer zu machen, vor allem auch im Netz.
Christian Müller: Sie haben das so Wettbewerbe angesprochen, auch die Hoffnung,
Christian Müller: dass sich andere beteiligen.
Christian Müller: Zwei Sachen würde ich gerne nochmal klären. Sie haben vorhin Randi gesagt,
Christian Müller: nicht politisch vereinnahmt.
Christian Müller: Würde ich jetzt interpretieren als Parteien sollten jetzt bitte nicht als Organisation daran teilnehmen.
Christian Müller: Richtig interpretiert oder falsch gelegt?
Dominique Hopfenzitz: Also wir wollen nicht, dass die Kampagne instrumentalisiert wird für wirklich
Dominique Hopfenzitz: jetzt zum Beispiel den Bundestagswahlkampf.
Dominique Hopfenzitz: Und das müssen wir einfach im Gleichklang setzen. Wir wollen nicht,
Dominique Hopfenzitz: dass das extremistische Parteien machen oder solche, die sich eben nicht mehr
Dominique Hopfenzitz: oder vom Grundgesetz sehr weit entfernen.
Dominique Hopfenzitz: Also gilt das auch in dem anderen Bereich.
Dominique Hopfenzitz: Andersherum sehen wir das teilweise bei, wenn wir an Funktionen denken.
Dominique Hopfenzitz: Also wenn wir an Grußworte denken von Politikern, die jetzt von ihrer Funktion
Dominique Hopfenzitz: herausgehen und nicht mit dem Parteinamen,
Dominique Hopfenzitz: dann ist das für uns nochmal eine andere Lesart,
Dominique Hopfenzitz: weil es dann eben das Ministeramt ist oder die Ministerin für Schule ist,
Dominique Hopfenzitz: die zum Beispiel auch unseren Wettbewerb unterstützen wird, den wir für die Schwulen machen.
Christian Müller: Also hängt vom Kontext ab, also nicht institutionell verwenden oder missbrauchen,
Christian Müller: aber die Funktionsträger an sich sind kein Problem, solange es eben im Rahmen
Christian Müller: dieser Aufgabe ist. Danke für die Klarstellung.
Christian Müller: Und das Zweite, wenn andere jetzt Ideen haben für Wettbewerbe und Co.
Christian Müller: Bei vielen Kampagnen ist es ja so, dass ich erstmal nachfragen muss,
Christian Müller: kann ich das machen, ist das lizenztechnisch abgedeckt und so weiter.
Christian Müller: Ich hatte jetzt hier den Eindruck, dass das sehr, sehr offen ist,
Christian Müller: solange ich mich an die Grundwerte halte.
Christian Müller: Freuen Sie sich, glaube ich, schon, wenn man vorher Bescheid sagt und Sie informiert
Christian Müller: sind. Aber eine Vorgabe habe ich da jetzt nicht gelesen, dass ich es abstimmen müsste. Korrekt?
Dominique Hopfenzitz: Genau, so ist das. Also wir möchten eben dieses, das Thema ist uns wichtig.
Dominique Hopfenzitz: Uns ist der Inhalt von Demokratie und die Arbeit mit Demokratie ist uns sehr wichtig.
Dominique Hopfenzitz: Wir haben tatsächlich auch einen Musterablauf für entsprechende Wettbewerbe.
Dominique Hopfenzitz: Das heißt, man kann, wie man das aufbaut, wie kommt man gegebenenfalls auch
Dominique Hopfenzitz: an Preise ran und so weiter.
Dominique Hopfenzitz: Das kann man sich auch gerne bei uns dann abrufen.
Dominique Hopfenzitz: Aber es gibt keinen Abstimmungsbedarf, wie man das Ganze jetzt irgendwo durchführt
Dominique Hopfenzitz: oder mit welcher inhaltlichen Arbeit man das durchführt.
Dominique Hopfenzitz: Wichtig wäre uns tatsächlich, dass man dann auch den Slash-Tag Lebefreiheit
Dominique Hopfenzitz: nimmt, weil wir natürlich auch das Ganze sehen und sichtbar machen wollen im Netz.
Christian Müller: Klar, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, Randbemerkung für euch alle.
Christian Müller: Ihr findet es natürlich auch in den Shownotes, aber die URL der Kampagnen-Seite
Christian Müller: ist sehr einfach zu merken, lebefreiheit.de, also am Stück durchgeschrieben
Christian Müller: tatsächlich, genauso wie der Hashtag Lebefreiheit, den ihr verwenden dürft und solltet.
Christian Müller: Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die Social-Media-Vorlagen,
Christian Müller: ihr werdet ihr jetzt auch als Cover dieses Podcasts gesehen haben in eurer App,
Christian Müller: sind sehr einfach zu nutzen und stehen auch dort zum Download bereit.
Christian Müller: Also ihr könnt euch da jederzeit bedienen.
Christian Müller: Wie Herr Opfensitz gerade sagte, das ist komplett offen und zugänglich,
Christian Müller: so wie ich es wahrgenommen hatte auch.
Christian Müller: Gibt es denn, vielleicht jetzt schon ein wenig zu präferentiell gefragt,
Christian Müller: aber ich tue es trotzdem, gibt es denn Wunschorganisationen,
Christian Müller: die Sie sich gerne noch wünschen würden als Partner oder Beteiligte dieser Kampagne?
Dominique Hopfenzitz: Also grundsätzlich ist es, wie gesagt, offen für alle Organisationen oder Menschen.
Dominique Hopfenzitz: Da freuen wir uns über jedes Kind, das kommt, oder über jeden Erwachsenen,
Dominique Hopfenzitz: wenn man da Beckenbauer mal ein bisschen mitzitieren darf.
Dominique Hopfenzitz: Aber natürlich sind uns Verbände, die mit Jugendlichen zu tun haben oder viel
Dominique Hopfenzitz: mit jungen Menschen zu tun haben.
Dominique Hopfenzitz: Das würde uns natürlich sehr freuen, weil wir merken schon auch,
Dominique Hopfenzitz: wenn wir auch mit älteren Menschen in unseren Senioreneinrichtungen sprechen
Dominique Hopfenzitz: oder auch wir haben tolle Aktionen von Orden bekommen,
Dominique Hopfenzitz: dass natürlich auch ältere Schwestern, die wissen, was Demokratie wert ist.
Dominique Hopfenzitz: Und wir haben einfach den Eindruck, dass es heutzutage, auch gerade bei der
Dominique Hopfenzitz: Generation, die auch die Wende nicht mitbekommen hat 1989, dass das eben selbstverständlich
Dominique Hopfenzitz: ist, was wir heutzutage alles haben.
Dominique Hopfenzitz: Und deswegen ist es natürlich schön, wenn so ein Sportbund oder ein Sportverband
Dominique Hopfenzitz: oder auch andere, man kann sich da ja viel denken, draufsetzen, Hilfsorganisationen.
Dominique Hopfenzitz: Andere Kolleginnen und Kollegen aus der freien Wohlfahrtspflege,
Dominique Hopfenzitz: also es soll bunt werden.
Dominique Hopfenzitz: Das ist uns wichtig und vor allem insbesondere die Zielgruppe zwischen 15 und
Dominique Hopfenzitz: 25 Jahren mit erreichen,
Dominique Hopfenzitz: weil wir natürlich da auf der einen Seite Erstwählende haben,
Dominique Hopfenzitz: wir haben Jungwähler da und wir möchten, dass genau auch die Leute,
Dominique Hopfenzitz: die sich im Netz sehr viel beschäftigen mit Demokratie, dass die das auch raustragen.
Dominique Hopfenzitz: Es muss irgendwo, unser Bischof nannte das, wir brauchen eine neue Demokratiebewegung und ich finde,
Dominique Hopfenzitz: er hat recht und er hat auch seine Erfahrungen in seinem Alter gemacht,
Dominique Hopfenzitz: er wird jetzt 75 und er sprühte aber in seiner Ansprache für Demokratie und das finde ich super.
Christian Müller: Wunderbar. Der Enthusiasmus ist hör- und sichtbar. Liebe Hörer,
Christian Müller: ich weiß, ihr hört es nur, aber es war, glaube ich, hörbar.
Christian Müller: An der Stelle werfe ich einen kleinen Appell ein. Ich weiß, dass viele Studierende
Christian Müller: der sozialen Arbeit hier gerade zuhören und ich fände es zum Beispiel durchaus charmant,
Christian Müller: wenn ihr mal bei euren Studierendenvertretungen anklopft und nachfragt,
Christian Müller: ob ihr da irgendwie Lust drauf habt, das mit zu streuen zumindest.
Christian Müller: Wäre doch mal ganz spannend, wenn Nachwuchskräfte der sozialen Arbeit sich in
Christian Müller: Sachen Demokratie sichtbar machen online.
Christian Müller: Wäre auch ganz passend vielleicht. So als Idee für euch, falls ihr gerade zuhört.
Dominique Hopfenzitz: Oder wenn man an die Berufskollegs denkt oder wenn man an die Universitäten,
Dominique Hopfenzitz: die FHs, die katholische Hochschule usw.
Dominique Hopfenzitz: Es gibt so viele Bildungsstätten und ich glaube, ganz vielen Menschen ist Demokratie
Dominique Hopfenzitz: am Herzen, drücken sich auch im Internet gut aus, bringen das raus.
Dominique Hopfenzitz: Und ich glaube, wenn wir das Ganze nochmal unter einem gewissen Slogan rausbringen
Dominique Hopfenzitz: und unter dem Key Visual,
Dominique Hopfenzitz: und wie gesagt, da muss nicht der Stempel Kirche und Caritas drauf sein.
Dominique Hopfenzitz: Dann kriegen wir ja alle zusammen nochmal so einen richtig schönen Schwung rein
Dominique Hopfenzitz: in Demokratie, demokratische Werte, Freiheitsrechte.
Dominique Hopfenzitz: Und ja, es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen. Das haben wir in den letzten Monaten auch gemerkt.
Dominique Hopfenzitz: Und ich muss auch immer sagen, unsere Kolleginnen und Kollegen,
Dominique Hopfenzitz: die mitgemacht haben, diese Kampagne hochzuziehen, die haben das nicht gemacht,
Dominique Hopfenzitz: weil es für die nur Arbeit war. Also das war so eine richtige intrinsische Motivation.
Dominique Hopfenzitz: Die hatten so Lust drauf, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Dominique Hopfenzitz: Und das wollen wir natürlich, da wollen wir anstecken für Demokratie.
Christian Müller: Ja, das merkt man auch, das Anstecken auf jeden Fall. Es liegt mir die Frage
Christian Müller: natürlich auf der Zunge.
Christian Müller: Sie sagten gerade, die Kolleginnen und Kollegen, können Sie ganz grob abschätzen,
Christian Müller: wie viel Arbeit da reingeflossen ist und diese Kampagne rechtzeitig zur Bundestagswahl?
Christian Müller: Das muss man, glaube ich, betonen.
Christian Müller: Bei der Zeitplan wurde ja schon nochmal verkürzt durch die Entwicklung,
Christian Müller: glaube ich, letztes Jahr.
Christian Müller: Wie viel Arbeit da reingeflossen ist und wie viele Stunden an Arbeit da investiert wurden?
Dominique Hopfenzitz: Ich möchte es nicht beziffern. Aber man darf es auch nicht aufwiegen.
Dominique Hopfenzitz: Also es war wirklich viel Arbeit und es sind, glaube ich, einige Überstunden
Dominique Hopfenzitz: da reingeflossen, das muss man auch sagen.
Dominique Hopfenzitz: Und es ist ja auch immer an Türen klopfen und Klinken putzen und so weiter,
Dominique Hopfenzitz: was man da auch immer sagt, um Leute auch im Vorfeld schon mitzunehmen.
Dominique Hopfenzitz: Aber ich glaube, es lohnt sich und Demokratie lässt sich nicht in Arbeitszeit
Dominique Hopfenzitz: oder in Geld irgendwie aufwiegen.
Christian Müller: Definitiv, aber es zeigt auch den Einsatz, das Engagement, den solche Bewegungen
Christian Müller: oder Impulse halt brauchen, um überhaupt ins Rollen zu kommen.
Christian Müller: Das klang jetzt fast schon nach Schlusswort vorher, aber ich habe trotzdem noch
Christian Müller: eine Standardfrage, die mir immer wichtig ist.
Christian Müller: Wir haben viel gesprochen über die Demokratie und wie wichtig sie ist,
Christian Müller: dass wir das dafür tun müssen.
Christian Müller: Und ich glaube, wer auch nur ein bisschen die Politik verfolgt hat,
Christian Müller: weiß, dass da einiges zu tun ist in den nächsten Monaten und Jahren.
Christian Müller: Unabhängig aber davon, gibt es eventuell noch ein Thema, das Ihnen sehr wichtig
Christian Müller: ist, das wir aber jetzt im Rahmen der Kampagne vielleicht nicht besprochen haben
Christian Müller: oder eine Botschaft, die Sie nochmal verstärken wollen für uns zuzuhören und zuhören?
Dominique Hopfenzitz: Ja, natürlich. Also auf der einen Seite, Sie wissen ja oder Sie sehen ja auch
Dominique Hopfenzitz: in dem Fall, ich brenne für das Thema, ich brenne für die Kampagne.
Dominique Hopfenzitz: Ich wertschätze auch alle Kampagnen, weil habe ich in den letzten Tagen und
Dominique Hopfenzitz: Wochen auch immer wieder gesagt, es gibt viele Eitelkeiten, es gibt viele,
Dominique Hopfenzitz: die sehr stark auf sich fokussiert sind.
Dominique Hopfenzitz: Also ich bewerbe jedes Mitmachen für jede Kampagne, die da draußen pro Demokratie
Dominique Hopfenzitz: ist und fürs Wählen gehen ist.
Dominique Hopfenzitz: Was mir tatsächlich so ein bisschen im Argen liegt, was ich gerne auch hier loswerden möchte, ist:
Dominique Hopfenzitz: Wir haben viele Menschen auch angefragt in den letzten Wochen,
Dominique Hopfenzitz: wollt ihr mitmachen, könnt ihr aufsetzen, das kann man auch ganz einfach machen.
Dominique Hopfenzitz: Und wir wissen alle, finanzielle Ressourcen oder auch Arbeitskräftemangel haben wir alle.
Dominique Hopfenzitz: Es gibt einen Ressourcenmangel, wir haben andere Prioritäten,
Dominique Hopfenzitz: kriege ich schon oft gehört, wirtschaftliche Prioritäten, Digitalisierung,
Dominique Hopfenzitz: Fachkräftesuchen und so weiter.
Dominique Hopfenzitz: Ja, das ist alles richtig und wichtig und ich glaube trotzdem,
Dominique Hopfenzitz: dass sich mit wenig Engagement und wenig Zeit und wenig Ressourceneinsatz insgesamt
Dominique Hopfenzitz: dieses Thema der Demokratie und Freiheitsrechte und Persönlichkeitsrechte nochmal
Dominique Hopfenzitz: ganz schnell nach vorne bringen lässt.
Dominique Hopfenzitz: Wenn jeder Einzelne sich nur ein bisschen dafür noch mehr einsetzt,
Dominique Hopfenzitz: darüber spricht vor allem mit seinem Nachbar, mit seinen Mitmenschen auf der Arbeit,
Dominique Hopfenzitz: glaube ich, dass wir da nochmal viel bewegen können, viel Herzblut reinkriegen
Dominique Hopfenzitz: in das Thema Demokratie.
Dominique Hopfenzitz: Das ist mir tatsächlich wichtig und mir ist es auch wichtig,
Dominique Hopfenzitz: viele Unterstützerinnen auch zu gewinnen, die noch mitmachen.
Dominique Hopfenzitz: Also gerne klopft bei uns an oder geht auf unsere Homepage, macht gerne mit.
Dominique Hopfenzitz: Und falls es Unterstützende geben sollte, die sagen.
Dominique Hopfenzitz: Naja, wir haben jetzt wenig Zeit, selber was auszurollen, aber wir unterstützen
Dominique Hopfenzitz: von euch einen Wettbewerb, wir unterstützen euch mit einem Preis,
Dominique Hopfenzitz: dann gerne meldet euch, wir freuen uns für Preise für den Schulwettbewerb,
Dominique Hopfenzitz: für unseren Azubi-Wettbewerb oder geben die auch gerne weiter an andere Menschen,
Dominique Hopfenzitz: die da draußen einen Wettbewerb machen wollen.
Dominique Hopfenzitz: Das ist uns wichtig. Da haben wir auch, wie gesagt, überhaupt keine Befindlichkeiten,
Dominique Hopfenzitz: sondern wir wollen einfach das Thema nach vorne bringen und hoffen,
Dominique Hopfenzitz: dass für alle jungen Menschen da draußen und ich persönlich für meine vier Kinder,
Dominique Hopfenzitz: dass sie auch zukünftig in so einer schönen Demokratie weiterleben können, wie wir sie jetzt haben.
Christian Müller: Wunderbar. Das heißt aber auch, da würde ich doch einmal kurz einhaken,
Christian Müller: was wir gerade gehört haben, man muss jetzt nicht das große Rad drehen,
Christian Müller: um das Ganze zu unterstützen.
Christian Müller: Es geht darum, einmal Position zu beziehen und dann ins Gespräch zu gehen mit
Christian Müller: den Menschen um sich herum.
Christian Müller: Es ist jetzt nicht die Erwartung, dass jede und jeder, die die Kampagne interessant
Christian Müller: findet, da selber eine Riesenaktion ins Rollen bringt oder Sonstiges,
Christian Müller: sondern wirklich jeder Beitrag ist willkommen.
Christian Müller: Ich bin mir sicher, Verband mit größerer Aktion ist schön, aber jeder,
Christian Müller: der sich da einbringt, ist, glaube ich, ein Beitrag zur Demokratie.
Dominique Hopfenzitz: Auf jeden Fall Sichtbarkeit machen, jeder Beitrag zur Demokratie und wenn Sie
Dominique Hopfenzitz: gerne bei uns aufsetzen möchten in der Demokratiekampagne oder was heißt aufsetzen,
Dominique Hopfenzitz: wir sehen uns als Initiatorinnen für etwas.
Dominique Hopfenzitz: Jeder kann die Unterlagen dazu nehmen, kann die kostenlos downloaden,
Dominique Hopfenzitz: für sich umprogrammieren und kann mit einem kleinen Beitrag auf Social Media
Dominique Hopfenzitz: oder auch im Gespräch mit anderen Menschen dieses Thema setzen.
Dominique Hopfenzitz: Und je mehr wir über dieses Thema sprechen und auch über den Mehrwert einer Demokratie,
Dominique Hopfenzitz: umso mehr wird das den Menschen auch nochmal bewusster, dass das eben nicht
Dominique Hopfenzitz: selbstverständlich ist, dass wir in so einer schönen, offenen Demokratie leben können.
Christian Müller: Absolut. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ihr habt es gerade gehört,
Christian Müller: mitmachen ist das Gebot der Stunde, würde ich fast schon sagen.
Christian Müller: Die Kontaktdaten, die Links und all das in den Shownotes, im Blogartikel natürlich
Christian Müller: zur Podcast-Folge, auch wie immer.
Christian Müller: Und ich bin mir ganz, ganz sicher, wenn ihr die Kollegen und Kolleginnen kontaktiert,
Christian Müller: dann freuen sie sich alle über die Kontaktaufnahme und die Anfragen.
Christian Müller: Also bitte scheut da auch nicht. Wenn ihr andere Ideen habt,
Christian Müller: nehmt es gerne auch in den Kommentaren und sagt Bescheid, wenn ihr was tun wollt.
Christian Müller: Ich stelle auch gerne Kontakt her, solltet ihr da irgendwie die Daten nicht finden können.
Christian Müller: Herr Offensitz, ich sage an der Stelle ganz, ganz herzlichen Dank für das Gespräch,
Christian Müller: für die Zeit, die sich genommen haben. Dankeschön.
Dominique Hopfenzitz: Ich danke Ihnen und vielen lieben Dank, dass Sie dieses Thema nach vorne bringen
Dominique Hopfenzitz: mit zusammen. Gemeinsam sind wir stark und der gesellschaftliche Zusammenhalt.
Dominique Hopfenzitz: Ich glaube, er ist da. Wir müssen nur noch ein bisschen lauter wieder werden.
Christian Müller: Ich bin mir sicher, da sind wir mehr. Jetzt noch an der Wahlurne und in der
Christian Müller: Beteiligung, dann funktioniert das auch.
Christian Müller: Und zum Abschluss, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wie immer,
Christian Müller: danke an euch für eure Zeit. Ohne euch wäre das Gespräch auch spannend gewesen.
Christian Müller: Mit euch hat es Wirkung. Von daher danke, dass ihr reingehört habt und wir freuen
Christian Müller: uns auf euer Feedback. Ciao zusammen.
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